Pasta richtig kochen

21.08.2018 09:00
Frau genießt Pasta

Den richtigen Topf wählen

Zum Kochen von je 100 g Pasta benötigt man ca. 1 l Wasser. Eine größere Menge steigert lediglich den Wasser- und Stromverbrauch. Dennoch sollte der Topf im Zweifel lieber eine Nummer größer gewählt werden, damit nichts überkocht. Außerdem quillt die Pasta während des Garvorgangs auf und benötigt entsprechend mehr Platz.

Mit aufgelegtem Deckel kochen

Um sowohl Strom als auch Zeit zu sparen, sollte der Garvorgang im Kochtopf stets mit aufgelegtem Deckel erfolgen. Noch effizienter ist es, das Wasser in einem Wasserkocher aufzukochen und dann in den Topf umzufüllen.

Richtig salzen

Zum Kochen von je 100 g Pasta benötigt man ca. einen gestrichenen Esslöffel Salz. Es ist empfehlenswert, das Salz erst zum siedenden Wasser hinzuzugeben, da es sich dann sofort auflösen kann.

Gelegentlich umrühren

Da die stärkehaltige Pasta schnell verklebt, sollte diese im Kochwasser ab und zu umgerührt werden. Dies sollte allerdings auch nicht öfter als nötig geschehen, um den Garvorgang nicht ständig zu unterbrechen.

Eventuell Garzeit verkürzen

Bei einigen Rezepten ist es erforderlich, die fertig gekochte und abgetropfte Pasta in eine Pfanne mit der darin vorbereiteten Sauce zu geben. Gegebenenfalls ist die auf der Verpackung angegebene Kochzeit um ca. zwei Minuten zu verkürzen, da die Pasta in der Pfanne beim Unterheben der Sauce fertig gegart wird.

Kein Öl ins Wasser geben

Es sollte keinesfalls Öl ins Wasser gegeben werden, um ein Verkleben der Pasta zu verhindern. Hierdurch wird auch verhindert, dass die Soße später gut an den Nudeln haftet.

Pasta nicht abschrecken

Die fertig gekochte Pasta sollte beim Abtropfen nicht abgeschreckt werden, ganz gleich ob mit kaltem oder heißem Wasser. Hierdurch wird die Stärke von den Nudeln gespült, die für ein gutes Anhaften der Sauce sorgt.

Kochwasser wiederverwenden

Mit dem stärkehaltigen Kochwasser lassen sich Saucen abbinden oder auch strecken. Wird beispielsweise eine klassische Carbonara mit Pecorino Romano, Eigelb, Salz und Pfeffer zubereitet, so ist die Sauce in der Regel etwas zu dick. Hier bewirkt die maßvolle Beigabe von Kochwasser eine wesentliche Verbesserung der Konsistenz.

Pasta richtig aufbewahren

Bleibt von der Pasta nach dem Essen etwas übrig, so hält sich der Rest in einer Frischhaltebox im Kühlschrank noch ca. zwei Tage. Getrocknete Pasta aus Hartweizengrieß und Wasser (ohne Eier) hält sich, sofern trocken und dunkel gelagert, theoretisch unbegrenzt lange. Wichtig ist, dass die Nudeln keine Feuchtigkeit ziehen und anfangen zu schimmeln. Gegebenenfalls ist die Pasta zu entsorgen.

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