Verpackung ohne Plastik

24.10.2018 09:00
Frau genießt Pasta

Unser Planet braucht Ihre Hilfe

Wir bei Hansefein haben uns zum Ziel gesetzt, alle Nachfüllpackungen für unsere Produkte künftig auf nachhaltig produzierte Aromabeutel umzustellen, die sich industriell kompostieren lassen. Die neuen Verpackungen unseres Herstellers sind zu 100 % organisch und bestehen aus Zucker sowie Milchsäure. Sie werden ohne Kunststoffe hergestellt und sind von herkömmlichen Plastikverpackungen nicht zu unterscheiden, weder optisch noch haptisch. Auch die neuen Aufkleber für unsere Öko-Verpackungen werden einschließlich des Klebstoffs aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und sind kompostierbar. Damit entspricht die Verpackung der europäischen Norm DIN EN 13432. Mit dem Kauf entsprechend verpackter Produkte leisten Sie einen Beitrag zum Schutz unserer Erde.

Deutschland – Vorreiter im Umweltschutz?

Egal ob im Fernsehen, Zeitungen, Magazinen, im Internet und insbesondere in sozialan Medien: Wir werden laufend mit dem Thema Umweltschutz konfrontiert und man merkt, dass innerhalb der Bevölkerung bereits ein Umdenken zu mehr Umweltbewusstsein stattfindet. Der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit wächst bei den Konsumenten stetig. Maßnahmen wie beispielsweise Pfandsysteme, Mülltrennung, Obst- und Gemüsenetze im Supermarkt sowie kostenpflichtige Plastiktüten an der Kasse erwecken den Eindruck, Deutschland wäre in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit ganz weit vorne. Wenn wir uns als Anbieter von Lebensmitteln mit der Thematik beschäftigen, gewinnen wir allerdings einen anderen Eindruck.

Kaum Auswahl bei nachhaltigen Produkten

Es geht schon damit los, dass wir die benötigten Materialien für ein nachhaltiges Verpacken von Lebensmitteln zurzeit nur mit großem Aufwand finden. Sowohl kompostierbare Verpackungen als auch kompostierbare Aufkleber, die europäische Richtlinien erfüllen, sind am Markt kaum erhältlich. Dabei spielt der Preisunterschied zu konventionellen Produkten keine wesentliche Rolle. Bei Druckerpatronen mit Lebensmittelfarbe wiederum gestaltet sich die Suche verhältnismäßig einfach, denn diese werden schon seit vielen Jahren vornehmlich von Konditoren verwendet, um Esspapier für die Dekoration von Torten zu bedrucken.

Aktuelle Hürden für Öko-Verpackungen

Leider ist nicht nur die praktische Umsetzung einer vollständig nachhaltigen Verpackung schwierig, sondern auch die Gesetzeslage in Deutschland sowie das Kompostierungssystem. Einerseits dürfen laut deutscher Verpackungsverordnung die sogenannten Biokunststoffe nicht über die Biotonne entsorgt werden, denn es gibt zur deren Kennzeichnung und Nutzung noch keine einheitlichen Regelungen. Andererseits benötigt das nachhaltige Material für die industrielle Kompostierung etwa zwölf Wochen, also ungefähr doppelt so lang wie bei organischem Abfall. Die Kompostieranlagen sind in Deutschland allerdings nur auf organischen Abfall ausgelegt, die nur halb so lange kompostiert werden müssen wie Biokunststoffen. Dieses System ist nicht auf Qualität und Nachhaltigkeit, sondern auf Quantität ausgerichtet.

Nachhaltige Verpackungen sind die Zukunft

Zwar sind die Voraussetzungen für den richtigen Umgang mit Öko-Verpackungen noch nicht geschaffen, dennoch sind sie ein Schritt in die richtige Richtung. Jede konventionelle Kunststoffverpackung, die den Weg in die Umwelt findet, ist eine zu viel. Letztlich möchten wir einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und unsere Geschäfte mit möglichst reinem Gewissen betreiben. Daher werden wir im nächsten Schritt neue Wege gehen, um auch unsere komplette Versandlogistik umweltfreundlicher zu gestalten. Sie als unsere Kunden unterstützen uns mit dem Kauf dieser Produkte bei der Umsetzung unserer Ziele und beteiligen sich am Schutz unseres Planeten.

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